Gegen den Strom schwimmen

(*2013 geschriebener und heute „überarbeiteter“ Tagebucheintrag)

Wer entscheidet was richtig ist und was falsch. Ob wir um 22 Uhr schlafen gehen, oder um 2 Uhr Nachts. Ob wir mit den Vögeln aufwachen, oder unseren Körper bis Mittag Energie tanken lassen. Wer entscheidet, dass wir gleichfarbige Socken tragen sollen und das die eine Socke ohne die andere nichts wert ist. Wer sagt, dass ich in einem Büro glücklicher bin, als in einer Bar als Kellner. Warum sollten die „Hits“ im Radio angesehener sein als der Soundtrack von Ziemlich beste Freunde. Warum sollen wir nur den Tag am Strand verbringen, wenn die Schönheit erst beim Sonnenuntergang beginnt. Wieso Filme, Serien und Realityshows, wenn der eigentliche Film sich im Kopf abspielt während man in einem Roman versinkt.

Die negativen Gedanken rauslassen und nur das tun was einen glücklich macht. Lest Kinsella, wenn euch Dostojewski nicht gefällt. Zündet euch zehn Kerzen an, wenn es euch ein warmes Gefühl gibt. Schließt mit Menschen ab, die nur das Schlechte in euch zum Vorschein bringen. Lasst verschiedene Söckchen an eure Füße. Hört zu, wenn jemand euch braucht. Wartet nicht. Nicht bis zum nächsten Urlaub um zu entspannen. Nicht bis zum Wochenende um die Liebsten zu sehen. Nicht bis morgen. Wartet nicht um das zu tun was euch erfüllt.

Warum immer in eine Richtung bewegen, wenn man hingehen kann wohin man möchte. Schwimmt gegen den Strom.

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